Kundenportal entwickeln lassen
Wir entwickeln Kundenportale für mittelständische Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihre Kunden sehen darin Aufträge, Dokumente und den aktuellen Stand selbst ein, die Daten kommen aus Ihrem ERP oder Ihrer Warenwirtschaft. Ein Portal mit ERP-Anbindung liegt bei uns zwischen 40 und 120 Personentagen, und den Festpreis kennen Sie nach der Analyse.
Wofür sich ein Kundenportal lohnt
Die meisten Portale entstehen aus demselben Grund: Der Innendienst beantwortet jeden Tag Fragen, deren Antwort längst im System steht. Wo ist meine Lieferung, können Sie mir die Rechnung noch einmal schicken, wer ist mein Ansprechpartner. Jede dieser Fragen kostet ein paar Minuten, und bei einigen hundert Kunden kommt einiges zusammen.
Ein Portal dreht das um. Der Kunde meldet sich an und sieht nach, auch abends und am Wochenende. Ihr Team telefoniert danach seltener wegen Auskünften und hat mehr Zeit für die Fälle, in denen es etwas zu klären gibt.
Was ein B2B-Kundenportal typischerweise enthält
Den Umfang legen wir in der Analyse mit Ihnen fest. In fast jedem Portal für Geschäftskunden kommen diese Bausteine vor:
- Aufträge und Lieferungen mit aktuellem Stand
- Rechnungen, Lieferscheine und andere Dokumente zum Herunterladen
- Benutzer- und Rechteverwaltung, auch für Kunden mit mehreren Standorten
- Benachrichtigungen per E-Mail bei Statusänderungen
- Formulare für Nachbestellungen, Reklamationen oder Retouren
- Anbindung an ERP, Warenwirtschaft oder Webshop
Händlerportal und Lieferantenportal: dieselbe Aufgabe von der anderen Seite
Ein Händlerportal ist ein Kundenportal für Wiederverkäufer. Händler sehen darin ihre Konditionen, bestellen nach, laden Produktdaten und Bilder herunter oder melden Garantiefälle. Ein Lieferantenportal dreht die Richtung um: Ihre Lieferanten bestätigen Bestellungen, melden Liefertermine und laden Lieferscheine oder Zertifikate hoch, statt sie per E-Mail zu schicken.
Technisch ist das dieselbe Arbeit wie beim Kundenportal. Außenstehende melden sich an, sehen nur ihre eigenen Vorgänge, und die Daten kommen aus Ihrem ERP oder gehen dorthin zurück. Deshalb gelten auch derselbe Ablauf und dieselbe Größenordnung. Die PN Commerce GmbH nutzt so ein Portal für ihre Händlerkunden: Jeder sieht dort, was mit seiner Ware passiert ist, und neue Kunden schalten sich mit einem Aktivierungsschlüssel selbst frei.
Was es kostet, ein Kundenportal erstellen zu lassen
Ein Kundenportal mit ERP-Anbindung braucht nach unserer Erfahrung zwischen 40 und 120 Personentagen. Wo Ihr Projekt in dieser Spanne landet, entscheiden weniger die Bildschirme als die Daten dahinter. Bietet Ihr ERP eine dokumentierte Schnittstelle, ist die Anbindung planbar. Muss sie erst geschaffen werden, steigt der Aufwand.
Der zweite große Faktor ist die Richtung der Daten. Ein Portal, das nur anzeigt, ist deutlich einfacher als eines, in dem Kunden bestellen oder Adressen ändern. Sobald etwas zurück ins ERP geschrieben wird, braucht es Prüfungen und eine Regel, welches System im Zweifel recht hat.
Nach der Analyse bekommen Sie ein Angebot zum Festpreis, in dem Umfang und Meilensteine beschrieben sind. Einen Stundenzähler gibt es nicht.
Wie das Projekt abläuft
Am Anfang steht die Analyse bei Ihnen: Welche Daten sollen Kunden sehen, in welchem System liegen sie, und wie verlässlich sind sie gepflegt? Das Ergebnis halten wir schriftlich fest. Daraus entstehen ein Konzept mit Bildschirmentwürfen und das Angebot.
Entwickelt wird in Abschnitten von zwei Wochen. Nach jedem Abschnitt bekommen Sie einen Stand, den Sie selbst ausprobieren können. Wir empfehlen, früh zwei oder drei Ihrer Kunden mit hineinzunehmen. Was denen im Portal fehlt, erfährt man von ihnen schneller als aus jedem Workshop.
Wann ein eigenes Portal die falsche Wahl ist
Manche ERP-Systeme und Shopsysteme bringen ein Kundenkonto mit, das für einfache Fälle reicht. Wenn Ihre Kunden nur Rechnungen abrufen sollen und Ihr System das schon kann, brauchen Sie uns dafür nicht. Das sagen wir Ihnen im Erstgespräch auch so.
Ein eigenes Portal lohnt sich, wenn Ihr Ablauf nicht in das mitgelieferte Kundenkonto passt. Das ist zum Beispiel bei mehreren Systemen als Datenquelle der Fall, bei besonderen Rollen auf Kundenseite oder bei Vorgängen wie Retouren und Reklamationen, die das Standardmodul nicht kennt.
Was Ihnen am Ende gehört
Quellcode, Dokumentation und alle Zugänge gehen an Sie. Sie können das Portal jederzeit selbst oder mit einem anderen Dienstleister weiterentwickeln. Auf Wunsch betreiben wir es in einem deutschen Rechenzentrum, mit Überwachung und täglicher Datensicherung.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, ein Kundenportal entwickeln zu lassen?
Das hängt am Umfang und daran, wie schnell die Schnittstelle zu Ihrem ERP steht. Bei 40 bis 120 Personentagen sind das in der Regel einige Monate. Weil wir in Abschnitten von zwei Wochen entwickeln, sehen Sie den ersten lauffähigen Stand schon früh im Projekt.
Funktioniert das mit unserem ERP?
In der Regel ja. Entscheidend ist, wie das System Daten herausgibt: über eine dokumentierte Schnittstelle, über Datei-Exporte oder über die Datenbank. Das prüfen wir in der Analyse, bevor wir einen Preis nennen.
Können Kunden im Portal auch bestellen oder Daten ändern?
Ja. Das Portal wird dadurch aufwendiger, weil Eingaben geprüft und ins ERP zurückgeschrieben werden müssen. Viele Unternehmen starten deshalb mit einem Portal, das nur anzeigt, und ergänzen Bestellungen in einem zweiten Schritt.
Wie sind die Daten unserer Kunden geschützt?
Jeder Kunde sieht nur seine eigenen Daten, dafür sorgt die Rechteverwaltung. Die Verbindung ist verschlüsselt. Betreiben wir das Portal, läuft es in einem Rechenzentrum in Deutschland, und Sie bekommen die Unterlagen zur Auftragsverarbeitung für Ihre Datenschutzdokumentation.
Bauen Sie auch Händlerportale oder Lieferantenportale?
Ja. Ob Kunden, Händler oder Lieferanten sich anmelden, ändert an der Arbeit wenig: Anmeldung, Rechte je Firma und Anbindung an Ihr ERP sind in allen drei Fällen der Kern. Unterschiedlich sind die Vorgänge, und die legen wir in der Analyse fest.
Können wir klein anfangen und später erweitern?
Ja, und wir raten oft dazu. Ein erstes Portal mit Aufträgen und Dokumenten bringt Ihrem Innendienst schon Entlastung. Was Ihre Kunden danach am häufigsten vermissen, kommt in die nächste Ausbaustufe, wieder mit eigenem Angebot.
Zum Weiterlesen
- Was ein Kundenportal kostet und was den Preis bestimmt
- Ein Kundenportal an das ERP anbinden: Ablauf und Stolpersteine
- Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand
- Was Sie bei der Quellcode-Übergabe bekommen sollten
- Leistung: Software- und Webentwicklung
- Individualsoftware entwickeln lassen
- Schnittstellen und Anbindungen
- Excel und Access ablösen
- Altsoftware modernisieren
Sie planen ein Kundenportal?
Schreiben Sie uns, welche Daten Ihre Kunden sehen sollen und in welchem System sie heute liegen. Im kostenlosen Erstgespräch schätzen wir Umfang und Zeitrahmen ein.